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Wirksamer Bestandteil
Methoxsalen
Hersteller
Galderma Laboratorium GmbH
Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Methoxsalen wird in Kombination mit UV-A-Bestrahlungen
zur Behandlung der Schuppenflechte angewendet.
Menschliche Hautzellen erneuern sich ständig: Während
eine gesunde Hautzelle von der Neubildung bis zur Ausreifung
und anschließenden Verhornung im Durchschnitt 26 bis
28 Tage braucht, sind es bei der Schuppenflechte nur sechs
bis sieben Tage. Die Hautzellen vermehren sich siebenmal schneller.
Die Folge sind starke Schuppung und Verhornung der Haut, begleitet
von Entzündungen.
Methoxsalen heißt mit chemischem Namen 8-Methoxy-psoralen
und zählt zur Arzneistoffgruppe der Psoralene. Es wirkt
photosensibilisierend: die Lichtempfindlichkeit der Haut wird
verstärkt. Durch Kombination mit UV-A-Bestrahlungen der
betroffenen Schuppen-Herde kommt es zu einer leichten Reizung
der Haut, in deren Folge die unkontrollierte Vermehrung der
Hautzellen nachlässt und die Hautveränderungen abheilen.
Methoxsalen wird in schweren Fällen eingenommen, in leichteren
Fällen badet der Patient die betroffenen Hautstellen
für kurze Zeit in einer Arzneistoff-Lösung. Die
Lichtempfindlichkeit hält nach der Einnahme etwa 24 Stunden,
nach einer Bade-Behandlung rund vier Stunden an.
Um Hautschäden zu vermeiden, ist die Haut nach der Bestrahlung
unbedingt vor zusätzlicher Sonneneinstrahlung zu schützen.
Bei Einnahme von Methoxsalen sind die Augen ganz besonders
gefährdet - eine spezielle Sonnenbrille mit seitlichem
Schutz schafft hier Abhilfe.
Anwendungsgebiete
Schuppenflechte (Psoriasis)
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