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Cicloral® Lösung 100/mg/ml Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

Nierenfunktionsstörungen, Bluthochdruck, Zahnfleischwucherungen, Vermehrte Kopf- und/oder Körperbehaarung, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Zittern, Erkrankung der Nerven in Armen und Beinen (periphere Neuropathie). Symptome wie z.B. Kribbeln, Kalt- oder Wärmegefühl, Empfindungslosigkeit, Erhöhte Blutfettwerte, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Infektionen durch Bakterien, Pilze oder Viren, Blutarmut (Gelengentlich), Magen-Darm-Geschwüre (Gelegentlich), Hautausschläge (Gelegentlich), Epileptische Anfälle (Gelegentlich), Störungen der Monatsblutung (Gelegentlich), Gewichtszunahme (Gelegentlich), Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) (Gelegentlich), Gutartige oder bösartige Tumore, bei dauerhafter, hochdosierter Behandlung (Gelegentlich), Akne (Gelegentlich)

Wechselwirkungen

Ciclosporin kann - sowohl positiv als auch negativ - die Wirkung anderer Medikamente im Körper beeinflussen oder auch selbst durch zahlreiche Substanzen beeinflusst werden. Nennen Sie deshalb Ihrem Arzt alle Medikamente, die Sie einnehmen. Es könnte sein, dass für die Dauer der Ciclosporin-Behandlung Änderungen erforderlich sind.

Kortikoide Methylprednisolon, Prednison und Prednisolon: Neigung zu Krampfanfällen

Antibiotika (Gyrase-Hemmer, Aminoglykoside, Cotrimoxazol), NSAID (Schmerz- und Entzündungshemmer), Fibrate (Blutfettsenker), Virustatika, Tacrolimus (Immunsuppressivum): Nierenschäden.

Nifedipin (Blutdrucksenker): Zahnfleischwucherung

Orlistat (Fettaufnahmehemmer): veränderte Verfügbarkeit von Ciclosporin.

Lebendimpfstoffe sollten nicht angewendet werden. Totimpfstoffe können an Wirksamkeit verlieren.

Kaliumreiche Ernährung, kaliumsparende Diuretika (Wassertabletten): Anstieg Kalium-Spiegel im Blut

Verhütungsmittel zum Einnehmen (orale Kontrazeptiva), Kortison, Digoxin (Herzschwäche), Colchicin (Gicht), CSE-Hemmer (Blutfettsenker): Steigerung von Wirkungen und (gefährlichen!) Nebenwirkungenmreichen Ernährung, kaliumsparende Diuretika (Wassertabletten): Anstieg Kalium-Spiegel im Blut.

Ciclosporin wird in der Leber über das Enzymsystem Cytochrom-P-450 abgebaut. Es gibt Stoffe, die dieses Enzymsystem aktivieren, dann wird Ciclosporin verstärkt abgebaut und verliert dadurch an Wirksamkeit. Andere Stoffe wiederum blockieren das Enzymsystem, dann wird Ciclosporin langsamer abgebaut und wirkt stärker und länger.

Enzymaktivierer sind: Rifampicin, Isoniazid (Tuberkulose); Johanniskraut (Depressionen); Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin (Epilepsie); Efavirenz, Nevirapin (HIV).

Enzymblockierer sind: Fluconazol, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol (Pilzinfektion); Clarithromycin, Erythromycin, Telithromycin (Antibiotika); Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir (HIV); Diltiazem, Nicardipin, Verapamil (Blutdrucksenker); Grapefruitsaft.

 

 

 

 

 

 

Wirkstoff / Hersteller / Wirkung

Warnhinweise

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

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